Man kann’s essen – Höhenflüge unerwünscht

Mit ihrem Foodblog Man kann’s essen haben sich drei Blogger – zwei Mathematiker und eine „Pralinenmeisterin“ – eine Plattform geschaffen, in der sie nicht nur ihrer Leidenschaft, dem Kochen, frönen, sondern auch ihr beeindruckendes Talent im Bereich Fotografie unter Beweis stellen.
Dazu haben „Mipi“, „Weinnase“ und „Pralinenmeisterin“, worunter sich die drei offiziell vorstellen, auf der Hauptseite und den vielen Unterseiten ausreichend Platz und vielfältige Möglichkeiten.

Die drei Blogger. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Die drei Blogger. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Klickt man auf die Seite, wird man direkt von einem lecker drapierten Gewirr aus Pasta auf einer Gabel begrüßt, das der Charakterisierung des Blogs – gehobene Küche vorzustellen, aber bei weitem nicht abgehoben zu sein – alle Ehre macht. Schaut man genauer hin, sieht man zudem, wie sich der Fotograf in dem Stiel der Gabel spiegelt. Auch das verleiht der Verbindung der beiden Hobbies des Bloggers „Mipi“ – Kochen und Fotografie – einen besonderen Nachklang. Die beiden anderen Blogger haben hingegen andere Fach- oder Lieblingsgebiete. „Weinnase“ geht beispielsweise gerne auf die Suche nach ausgefallenen und leckeren Weinen. Dabei nimmt er vorsätzlich Abstand von teuren und viel zu überschätzten Weinen und hat Spaß daran, solche zu finden, die für jedermann erschwinglich, aber trotzdem besonders sind. „Pralinenmeisterin“ ist, wie der Name schon sagt, eher für die Zubereitung und Neukreation leckerer und süßer Kleinigkeiten zuständig. Nach ihren Angaben eignet sich die Tätigkeit nämlich hervorragend, um nach einem langen und stressigen Tag einfach mal abzuschalten und sich in eine Art „Pralinenmeditation“ zu begeben. Dabei ist die Herstellung von Pralinen kniffliger als gedacht und erfordert nicht nur viel Geduld, sondern auch eine große Portion Ausdauer.

Der Aufbau des Blogs

Schnell und einfach ist alles zu finden. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Schnell und einfach ist alles zu finden. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Das Blog ist einfach aufgebaut und bietet eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Kategorien. So finden sich im Header die Reiter Home, Links, Über und Rezeptsuche. Bei letzterem gibt es zusätzlich einen kleinen, aber sehr nützlichen Tipp, um die Rezeptsuche für weitere Besuche noch einfacher und schneller zu gestalten: Eine Anleitung zur Einbindung in die Toolbar des Browsers.
In der linken Spalte des Blogs, gleich unter dem Header, folgen die Neuigkeiten, immer schön nach Erscheinungsdatum aufgereiht. So ist es Ihnen möglich, Verpasstes oder Interessantes schnell und einfach zu finden. Wenn Sie es trotzdem ein bisschen schneller mögen und genau wissen, wonach Sie suchen, gibt es zusätzlich die im Header bereits beschriebene Rezeptsuche oder die allgemeine Suchfunktion direkt daneben.
Die rechte Spalte des Blogs wird hingegen von favorisierten Seiten der Blogger und interessanten Kochblogs dominiert. So finden sich unter anderem Koch den Vinz, das Rezepte Buch oder das Blog Kuriositätenladen, die sich alle mit gleichen oder ähnlichen Inhalten beschäftigen wie die drei Blogger selbst. Um auch das Fachgebiet von „Weinnase“ abzudecken, sind zudem unter den Kochblogs ein paar Seiten aufgeführt, die sich speziell mit dem Thema Wein auseinandersetzen.

Schnelle Küche. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Schnelle Küche. (Quelle: www.mankannsessen.de)

Rundum-Paket

Um auch ihren Lesern eine Möglichkeit zu geben, sich an den Inhalten des Blogs zu beteiligen, haben die drei zudem vor einiger Zeit das Projekt Cucina Rapida ins Leben gerufen: Schnell zuzubereitende Rezepte können eingesandt und veröffentlicht werden. Abgerundet werden der Aufbau und die Übersicht des Blogs durch die Unterteilung in spezielle Kategorien. Dahin kommen Sie, indem Sie auf der Home Seite ganz nach unten scrollen. Neben der Unterscheidung der Gerichte zwischen Gängen, Regionen oder Zutaten gibt es dort ein besonderes Highlight: ein Reisebericht von „Mipi“ über seine China Reise im Jahr 2008. Nun könnte der ein oder andere denken, ein Reisebericht hätte auf einem Foodblog nichts zu suchen, allerdings begründet „Mipi“ seine Entscheidung mit der Erklärung, dass eine Chinareise auch immer etwas mit Essen zu tun hätte. Wer schon einmal dort gewesen ist, wird dieser Aussage mit Sicherheit zustimmen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Man kann’s essen – Höhenflüge unerwünscht
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