Pesto alla Genovese – der Klassiker unter den Pestos

Grünes Pesto

Selbstgemachtes Pesto ist besonders geschmacksintensiv. (Quelle: fotolia)

Die ungekochte Sauce, die ihren Ursprung in der italienischen Region Ligurien haben soll, wird besonders gerne zu Pasta serviert. Daneben können Sie Pesto auch als Würzsauce zu Fisch, Fleisch und Gemüse oder als Dip für Brot bzw. Baguette reichen – ein echter Allrounder. Dabei gibt es verschiedene Geschmacksvariationen, wie beispielsweise das „rote Pesto“, welches aus roter Paprika oder getrockneten Tomaten hergestellt wird. Der Klassiker unter den Pestos ist jedoch das „Pesto alla Genovese“ (nach genueser Art). Der Name leitet sich aus der ligurischen Hauptstadt Genua ab. Das Tolle an Pesto ist, dass es in wenigen Minuten zubereitet ist und sich in einem Schraubglas bis zu drei Wochen im Kühlschrank hält. Tipp: Das Aroma bleibt besonders frisch, wenn Sie auf das Pesto etwas Olivenöl geben!

Die Zutaten setzen sich wie folgt zusammen:

  • 200 Gramm Basilikum
  • 3 Esslöffel Pinienkerne
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 Gramm Parmesan
  • 50 Gramm Pecorino (italienischer Hartkäse aus Schafsmilch)
  • Grobes Meersalz
  • 100 Milliliter Olivenöl

Zunächst wird das Basilikum gewaschen und anschließend gut trocken getupft. Während Sie die Blätter abzupfen, können Sie bereits in einer Pfanne die Pinienkerne ohne Fett ganz leicht anrösten. Danach wird der Knoblauch grob zerhackt und der Parmesan- und Pecorino-Käse in Würfel geschnitten. Nun geben Sie den Knoblauch zusammen mit einer Prise grobem Meersalz in einen Mörser und zerstoßen diese – komfortabler ist ein Mixer oder Stabmixer. Bei einem Mixer sollten Sie darauf achten, nicht zu lange zu mixen, da das Pesto sonst bitter wird. Weiterhin liegt der Vorteil bei einem Mörser darin, dass das Aroma besser erhalten bleibt. Nachfolgend werden die Pinienkerne und die Basilikumblätter dazugegeben. Zum Schluss vermengen Sie dann die Zutaten mit den beiden Käsesorten. Wenn Sie alles gut untergerührt haben, können Sie die Masse in eine Schüssel umfüllen. Geben Sie so viel Olivenöl dazu, bis eine cremige grobkörnige Paste entsteht.

Da das Pesto nicht erhitzt wird, kann es unmittelbar nach der Zubereitung serviert werden. Übrigens: Die Zutaten können Sie nach Belieben variieren. Wenn Sie beispielsweise das Basilikum durch Minze und die Pinienkerne durch Mandeln ersetzen, haben Sie im Nu ein leckeres Minz-Pesto.

Pesto alla Genovese – der Klassiker unter den Pestos
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