Außergewöhnliches japanisches Suppengericht: Ramen

Japanisches Essen zeichnet sich vor allem durch frische und gesunde Zutaten aus: Neben Reis gehören dabei verschiedene Gemüsesorten, Meeresfrüchte und Fisch dazu. Abgeschmeckt werden die Gerichte im Regelfall mit Gewürzen wie Ingwer, Mirin (Reiswein) oder Sansho (japanischer Pfeffer).
Das Essen, an welches Sie bei dem Stichwort Japan mit Sicherheit zuerst denken, ist Sushi. Ob Nigiris oder (Futo-)Makis – mit etwas Sojasoße, Wasabi und Ingwer zaubern Ihnen die kleinen Häppchen echtes Asia-Feeling in die Küche. Doch haben Sie auch schon etwas von Ramen gehört? Dies ist der Name einer japanischen Suppe, zu deren Zutaten mitunter die gleichnamigen Nudeln gehören. Bei diesem Gericht gilt: Ramen ist nicht gleich Ramen. Je nach Region wird die Suppe in Japan in den unterschiedlichsten Variationen angeboten.
Probieren Sie sich doch einfach einmal an dem folgenden Rezept aus Tokio, mit dem ein gesundes Mittag- oder Abendessen garantiert ist.

Die Vorbereitung

Sofern Sie alle Zutaten für die Suppe besorgt haben, dauert es nicht lange, diese anzurichten. Einige der Komponenten finden Sie in jedem Supermarkt, andere können Sie hingegen nur in einem Asia Laden erwerben.
Für etwa vier Portionen sollten Sie sich vorab die folgenden Zutaten bereitlegen:

Ramen

Die japanische Suppe Ramen ist nicht nur köstlich, sondern auch gesund. (Quelle: Fotolia)

– Eine Dose Bambussprossen
– Zwei hart gekochte Eier
– 500 Gramm Ramen Nudeln
– Eine Schweinelende
– 70 Gramm Fischpastete
– 100 Gramm blanchierter Blattspinat
– Zwei Stangen geschnittener Porree
– Eine Packung gerösteter Nori Seetang
– Etwas Butter
– Einige Gewürze: Ingwer, Pfeffer, Knoblauch
– 120 Milliliter Sojasoße
– Eine in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebel
– 70 Milliliter Reiswein
– Zucker

Die Zubereitung

Zunächst einmal sollten Sie sich um die Basis der Suppe kümmern: Je nach Geschmack können Sie dabei beispielsweise zwischen Hühner-, Schweine- oder Gemüsebrühe wählen. Während Sie die Grundlage zum Sieden bringen, können Sie die Suppe mit den oben genannten Gewürzen abschmecken und etwas Sojasoße und einen Teil des geschnittenen Porrees hinzugeben.

Nun können Sie sich der Schweinelende widmen. Diese muss zunächst in einer Pfanne bei starker Hitze von allen Seiten angebraten werden. In einem separaten Topf mischen Sie etwa 100 Milliliter Sojasoße und 70 Milliliter Reiswein und geben die geschnittene Frühlingszwiebel, einen Esslöffel Zucker und etwas Ingwer hinein. Danach ist es Zeit, die Schweinelende und etwas Wasser (das Fleisch sollte vollständig bedeckt sein) dem Gemisch beizufügen. Den Topf lassen Sie daraufhin für etwa 35 Minuten bei leichter Hitze auf der Herdplatte stehen.

In dieser Zeit können Sie die Ramen Nudeln wie auf der Packung beschrieben kochen. Währenddessen geben Sie die Bambussprossen in die von Ihnen gewählte Brühe, damit das Gemüse die Flüssigkeit für eine gewisse Zeit aufsaugen und somit den Geschmack aufnehmen kann.
Nun müssen Sie nur noch die fertig gekochten Nudeln, Butter, Eier, Fischpastete, die in Scheiben geschnittene Schweinelende samt der „Sojasoße-Reiswein-Brühe“, den Spinat und ein paar Stücke des gerösteten Nori Seetangs in die Schüssel geben und fertig ist das leckere japanische Gericht!

Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen: Itadakimasu – Guten Appetit!

Außergewöhnliches japanisches Suppengericht: Ramen
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