Wok vs. Pfanne – was ist was?

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Natürlich hat fast jeder schon einmal eine Pfanne und einen Wok in den Händen gehalten und eventuell auch damit gekocht. Aber was genau sind diese Geräte eigentlich und wofür können sie eingesetzt werden? Im Folgenden haben wir Ihnen eine kleine Übersicht über beide Gadgets zusammengestellt, um Ihnen die Entscheidung beim Kauf dieser Utensilien zu erleichtern.

Die Pfanne

Die Pfanne ist bekanntlich ein metallenes Kochgerät, das einen abgesenkten, flachen Boden aufweist und einen stielähnlichen Griff besitzt. Der Durchmesser des Bodens ist dabei meist ebenso groß wie der Durchmesser Ihrer Kochplatten. Sollte dies nicht der Fall sein, erwerben Sie am besten eine entsprechend größere oder kleinere Pfanne, um ein optimales Kochergebnis zu erzielen. Zudem ist der Boden dieser Utensilien meist minimal nach innen gewölbt und liegt erst nach der Erwärmung direkt auf der Kochplatte auf. Achten Sie beim Kauf auch darauf, dass die Griffe richtig sitzen und nicht wackeln.

Dieses Gadget wird normalerweise nur zum Braten verwendet, traditionelle Gerichte in der Pfanne sind zum Beispiel Bratkartoffeln. Dabei kann sich jedoch die Art der Pfannen anhand der Oberfläche, des Materials und der Form unterscheiden. Ideal ist es, wenn sich in Ihrem Haushalt drei verschiedene Pfannen befinden. Eine Pfanne sollte zum scharfen Anbraten für Fleisch verwendet werden. Nutzen Sie dafür am besten eine Edelstahl- oder eine Gusseisenpfanne, denn das Küchengerät sollte hohe Temperaturen aushalten und diese gut verteilen können. Eine zweite sollte für Gerichte aus Eiern wie etwa Omeletts genutzt werden, da diese recht schnell am Boden haften bleiben. Deshalb sind diese Pfannen im Idealfall antihaftbeschichtet. Wer möchte, kann sich zusätzlich eine dritte Pfanne – die Kupferpfanne – zulegen, da diese ihre Hitze am besten und schnellsten an die Zutaten weitergibt.

Der Wok

Profikoch mit einem Wok (Quelle: Fotolia)

Profikoch mit einem Wok (Quelle: Fotolia)

Im Gegensatz zur Pfanne ist der Wok durchgehend gewölbt und verfügt über einen etwas höheren Rand. Hier gibt es keine Trennung zwischen Boden und Wand, diese gehen fließend ineinander über. Normalerweise besitzt der Wok zwei Griffe, die sich gegenüberliegen. Traditionell wird er in der südostasiatischen und der chinesischen Küche verwendet, hält seit einigen Jahren aber auch Einzug in die europäischen und amerikanischen Haushalte. Unsere Bezeichnung des Woks entstammt dabei dem Kantonesischen.

Während die Pfanne nur eine Funktion besitzt, kann dieses Gadget als Allrounder bezeichnet werden. Es dient nicht nur zum Braten, sondern auch zum Kochen, Schmoren, Dämpfen, Dünsten und Rösten. Dabei wird er eigentlich auf kleinen Kohleherden verwendet und besteht deshalb aus Kohlenstoffstahl. Für die westlichen Elektro- und Gasherde wird er heutzutage aber auch aus Aluminium, Edelstahl oder sogar Gusseisen hergestellt und besitzt zudem eine Antihaftbeschichtung. Auch gleicht der europäische Wok mehr einer Pfanne, da sein Boden ebenfalls abgeflacht ist, sodass er auf unseren Herden Halt findet. Was viele nicht wissen: das Küchengerät kann Ihren Gerichten einen einzigartigen Geschmack verleihen. Dieser nennt sich „Wok hei“ und wird entfacht, indem das Essen im Wok bei über 200 Grad Celsius zubereitet wird. Dafür müssen Sie die Zutaten nach und nach in das Gadget geben, ständig umrühren und in minimaler Zeit garen.

Wok vs. Pfanne – was ist was?
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